Die Lösung
Die Antwort auf dieses scheinbare Paradoxon
fand ich im TaKeTiNa Prozess. Ich sah Menschen, die manchmal stundenlang
versuchten, Klatsch- Schritt und Stimmrhythmen mühsam miteinander
zu koordinieren. Sie waren so sehr auf das vermeintliche Ziel
fixiert, es “richtig” zu machen, dass sie angestrengt
und lustlos aussahen. Bei einigen jedoch passierte etwas Unerwartetes:
sie “fielen” plötzlich spontan in jene Koordination,
um die sie so lange gerungen hatten. Irgend etwas hatte das Tor
zum “Hier und Jetzt” geöffnet und sie hatten
Zutritt zu jenem Moment, in dem Leben passiert - zur erlebten
Gegenwart.
Rhythmus als Weg
Der TaKeTiNa Prozess hat sich in den
letzten 38 Jahren zu einem Weg entwickelt, der Menschen effektiv
und lustvoll in jene wache Präsenz führen kann, die
entsteht, wenn wir ganz präsent im Moment leben. Dies zu
lernen ist Grundlage für jede kreative Tätigkeit und
betrifft daher auch jeden Menschen. Im TaKeTiNa Prozess wird transparent,
wie sich jemand vom diesem Zustand abschneidet und wie er ihn
einladen kann. Im Rhythmus ist dies meist leichter, als im täglichen
Leben und das, was jemand im Rhythmus realisiert hat, kann auch
im Leben Wirklichkeit werden. Zudem lassen sich mit dem Wissen,
das der Weg das Ziel ist, Ziele paradoxerweise wesentlich leichter
erreichen.
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